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Altersvorsorge aktuelles Thema

In der Schweiz kommen Männer mit 65 Jahren und Frauen mit 64 Jahren ins Pensionsalter. Ab Erreichen dieses Alters tritt für sie die Schweizerische Altersvorsorge in Kraft. Sie ist nach dem sogenannten "Drei-Säulen-System" organisiert und hat zum Ziel, Menschen nach der Pensionierung finanziell abzusichern. Für die Altersvorsorge ist in der Schweiz auf staatlicher Ebene primär die AHV (Alters- und Hinterbliebenenversicherung) zuständig.

Die Finanzierung der AHV funktioniert nach einem solidarischen Verteilsystem. Erwerbstätige zahlen einen Teil ihres Lohnes in die Versicherung ein. Rentnerinnen und Rentner erhalten mit dem Erreichen des Pensionsalters von dieser Versicherung die ihnen zustehenden Leistungen.

Die Finanzierung der AHV und die damit einhergehende Absicherung der Altersvorsorge wird die Schweiz in den kommenden Jahren vor grosse Herausforderungen stellen. Dafür ist das Bevölkerungswachstum verantwortlich. Bei der Gründung der AHV im Jahr 1948 wurde die Rente einer pensionierten Person im Schnitt durch mehr als sechs Erwerbstätige finanziert. Heute kommen auf einen Rentner gemäss Bundesamt für Statistik (BFS) nur noch 3.4 Personen. Das bedeutet: Heute tragen die Erwerbstätigen eine grössere finanzielle Last zur Sicherung der AHV.

Diese Tendenz wird sich in den kommenden Jahren noch verstärken. Dafür gibt es mehrere Gründe: Einerseits steigt die Lebenserwartung der Menschen in der Schweiz. Je länger die Menschen leben, desto mehr Geld beziehen sie aus der AHV. Andererseits werden in den nächsten Jahren sehr viele Menschen, welche heute berufstätig sind, ins Rentenalter kommen. (Generation der sogenannten "Babyboomer"). 2014 und auch 2015 hat die AHV bereits mehr ausgegeben als sie eingenommen hat.

Was soll getan werden, um die Altersvorsorge in der Schweiz auch in Zukunft sicherzustellen?

 

Tipp: Informiert euch über das Drei-Säulen-System der Schweizerischen Altersvorsorge. Versucht, euch nicht in technischen Details zu verlieren, sondern überlegt euch, wie dem Problem der alternden Gesellschaft ganz grundsätzlich begegnet werden könnte.

 

Das Thema im Parlament

Zuständigkeit: Kommissionen für soziale Sicherheit und Gesundheit.

Debatte zum Geschäft: Altersvorsorge 2020. Reform.

Video der Debatte im Ständerat (Erstrat). Votum von Rechsteiner Paul.

 

Video der Debatte im Nationalrat (Zweitrat). Votum von Bertschy Kathrin.

→ Die gesamte Debatte auf Video und zum Drucken.

 

Auswahl von weiteren Vorstössen und Geschäften aus dem Parlament

Interpellation: Ungewissheit bei unseren heutigen Rentnerinnen und Rentnern: Wie steht es um sie und wie können wir ihre Kaufkraft erhöhen? Von Nicolet Jacques (2017).

Interpellation: Berechnung künftiger AHV-Rentenansprüche von Personen im Asylbereich-Rentenansprüche von Personen im Asylbereich. Von Steinemann Barbara (2016).

Motion: Die berufliche Vorsorge mit der Säule 3a auch für erwerbstätige Personen über 70 Jahren ermöglichen. Von Grüter Franz (2016).

Anfrage: Flexibles Rentenalter. Von Béglé Claude (2016).

Geschäft des Bundesrates: AHVplus: für eine starke AHV. Volksinitiative (2014).

Geschäft des Bundesrates: Altersvorsorge 2020. Reform (2014).

 

Weitere Informationen

 

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Volksabstimmung

Am 24. September 2017 entscheidet das Volk über die Altersvorsorge 2020 (Reform).

 

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