Klasse FaBe 16A der Berufs-, Fach und Fortbildungsschule Bern

Klasse FaBe 16A der Berufs-, Fach und Fortbildungsschule Bern

Am 31. August 2017 fand im Parlamentsgebäude zum ersten Mal das Spiel „Mein Standpunkt“ statt. Dabei simulieren Jugendliche den Ratsbetrieb, indem sie Kommissionen bilden und zu aktuellen politischen Themen Lösungsvorschläge erarbeiten. Über die Vorschläge wurde im Nationalratssaal intensiv debattiert und anschliessend abgestimmt.

Die Klasse angehender Fachpersonen Betreuung der BFF Bern hat die Themen Mobilität, Privatsphäre und Drogenpolitik behandelt. Dabei haben sie in drei Gruppen bzw. Kommissionen nachfolgende zukunftstaugliche Lösungen eingebracht:

 

Thema Mobilität

Die Kommission für Verkehr und Fernmeldewesen fordert:

  • Schweizer Standard des Öffentlichen Verkehrs in ganz Europa
  • Züge verlängern, weniger Sitzplätze, keine 1. Klasse mehr, mehr doppelstöckige Züge
  • Mehr Gleise für den Güterverkehr
  • Ausbau des Strassenverkehrsnetzes
  • Ab 2025 nur noch elektrisch betriebene Autos

Die Vorlage wurde mit 13 zu 4 Stimmen angenommen bei 0 Enthaltungen.

 

Interview mit dem Kommissionssprecher der Kommission für Verkehr und Fernmeldewesen: 

 

Thema Privatsphäre

Die Sicherheitspolitische Kommission fordert:

  • Die Überwachung ist durch Kameras an öffentlichen Plätzen und auch am Arbeitsplatz erlaubt, insofern die Installation für alle signalisiert und sichtbar ist.
  • Das Videomaterial darf nur 48 Stunden gespeichert werden.
  • Geschäftliche Kommunikationsmittel müssen von privaten strikt getrennt werden. (z.B. Arbeitshandys)

Die Vorlage wurde mit 7 zu 10 Stimmen abgelehnt bei 0 Enthaltungen.

 

Interview mit der Kommissionssprecherin der Sicherheitspolitischen Kommission:

 

Thema Drogenpolitik

Die Kommission für soziale Sicherheit und Gesundheit fordert:

  • Cannabis legalisieren
  • Mehr Aufklärung über Drogen an Schulen
  • Mehr Geld für Rehabilitation einsetzen
  • Bier und Wein erst ab 18 Jahren

Die Vorlage wurde mit 12 zu 3 Stimmen angenommen bei 2 Enthaltungen.

 

Interview mit der Kommissionssprecherin der Kommission für soziale Sicherheit und Gesundheit:

 

Die Interviews haben in der Wandelhalle des Bundeshauses stattgefunden.

 

#Selfietime

 

Elektroniker, 2. Lehrjahr der Gewerblich Industriellen Berufsschule Bern (GIBB)

Die Kommissionen für Verkehr und Fernmeldewesen forderte am Mittwoch, 24. Juni 2015:

Um die Mobilitätsengpässe zu lösen, soll ein Car-Sharing-Internetdienst vom Staat angeboten werden. Darüber hinaus soll der Platz in Zügen optimiert werden, z.B. mit heraufklappbaren Sitzen und mehr Stehplätzen. Wir fordern ebenfalls die Förderung von Fahrrädern und E-Fahrrädern im Verkehr durch spezielle Fahrstreifen.

Leute sollen durch Steuerermässigungen dazu bewogen werden, mehr mit dem Fahrrad zur Arbeit zu gehen. Für weitere Strecken sollen vor allem E-Fahrräder als Autoersatz gesehen werden.

Klasse 4aw und 4wn der Kantonsschule Olten

Klasse 4aw und 4wn der Kantonsschule Olten

Die Kommissionen für Verkehr und Fernmeldewesen forderte am Montag, 7. September 2015:

Der Bund soll in die Entwicklung von selbstfahrenden Fahrzeugen investieren

Der Erwerb eines solchen autonom fahrenden Elektroautos soll vom Staat subventioniert werden, um so einen Anreiz zu schaffen, auf eben diese Autos umzusteigen. Die rechtliche Situation müsste geschaffen werden, dass es legal ist, sich mittels Autopiloten auf öffentlichen Strassen fortzubewegen. Momentan ist dies aufgrund von Artikel 8 Absatz 5 des Wiener Übereinkommens über den Strassenverkehr von 1968 verboten. Ebenfalls müsste rechtlich abgeklärt werden, wer bei einem Unfall haftet. Ein letzter Punkt der rechtlich geregelt werden müsste ist, was mit den ganzen Daten passiert, welche gesammelt werden müssen, damit die Autos untereinander kommunizieren können

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