Karen Jordi, Gymnasium Bern Neufeld

Wir haben das Parlamentsspiel als grosse Bereicherung unseres Geschichts- (und Staatskunde-) Unterrichts empfunden. Die Informationen und Materialien, die man im Vorfeld erhält, waren völlig ausreichend und auch drei Kommissionen zu bilden ist sinnvoll. Ein Hauptvorteil des Spiels besteht darin, dass die SuS an Originalplätzen agieren dürfen und auch die Führung als Einstieg ist sehr sinnvoll. Der Gewinn besteht zum einen darin, dass gewisse Hemmschwellen abgebaut werden, sich evtl. aktiv politisch zu betätigen, zum anderen wird Theoriewissen über den Staatsaufbau, die Gewalten und ihre Arbeit viel besser in den Köpfen verankert.

Ausserdem erfahren die SuS ganz konkret, wie schwierig und langwierig der Weg zu einem Gesetz ist, bei dem man dann auch eine Chance hat, dass es angenommen wird und auch wie schwierig es nur ist, ein Gesetz oder auch eine Initiative eindeutig zu formulieren, dass es keine Mehrdeutungen gibt und  wie viele Dinge dabei berücksichtigt werden müssen. Zum Teil wird Interesse an Politik ausserhalb des Schulzimmers nachhaltiger geweckt.

Kritikpunkt ist, dass nicht alle Gruppen wenigstens 15 Minuten agieren durften, bei der letzten Gruppe war es viel kürzer. Evtl. wäre eine Verlängerung der Diskussionszeit auf maximal 20 Min sinnvoll.

Die Statements vor der Presse sollten aber beibehalten werden.

Vielen Dank für das tolle Angebot!
Freundliche Grüsse
Karen Jordi
Gymnasium Bern Neufeld 

Written by : Juniorparl

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